Wegberger Mühle

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in Wegberg

In seinem Buch „ Geschichte der Gemeinde Wegberg “ erklärt Bürgermeister Adolf Vollmer, wo Fußbach und Beeckbach zusammen kommen, da beginnt die Schwalm. Nicht mal 100 Meter nach dem Zusammentreffen lag auf Jülicher Seite die Wegberger Mühle. Der Mühlenweiher allerdings lag auf geldrischem Gebiet.

Schon 1506 wurde sie als Schabbis Mühle erwähnt. 1560 kaufte der Graf von Nesselrode diese Mühle. Aus dem Jahre 1726 gibt es eine Zeichnung vom Maler Renier Roidkin der die Mühle mit drei Mahlrädern gezeichnet hat. Es ist heute strittig ob es tatsächlich 3 Räder waren. Etwas mehr als 100 Jahre später hatte die Mühle bewiesenermaßen allerdings nur noch ein Mühlrad.

Durch die ausreichende Wasserkraft konnte die Mühle mit einem Mahlgang und der Ölpresse den halben Tag gleichzeitig arbeiten Durch den Verkauf der Burg und dem gesamten Anwesen kam die Mühle in private Hand. Ende des 19. Jahrhunderts erwarb Baltasar Ramachers die Mühle. Fortan hieß sie Ramachers Mühle. Trotz der ausreichenden Wasserkraft wurde der Mühlenweiher illegal vom Müller zu hoch gestaut, was für die Gemeinde Wegberg Grund genug war, dem damaligen Müller die Staurechte und den Weiher abzukaufen. 30 000 Goldmark waren der Preis für Staurechte und Weiher. Der Mahlbetrieb wurde Ende der 60 er Jahre eingestellt.

Bis zum Verkauf der Mühle an die Stadt Wegberg im Jahre 2003 blieb sie im Besitz der Familie Ramachers. Nach der Kernsanierung wurde 2009 die Mühle Ihrer Bestimmung als Begegnungsstätte übergeben.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr. Samstag von 09:00 bis 13:00 Uhr.

Adresse: Rathausplatz 21, 41844 Wegberg Telefon: (+49) (0)2434-9930786

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