Tüschenbroicher Ölmühle

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in Tüschenbroich

Die Anfänge der Ölmühle von Tüschenbroich reichen zurück bis ins 12. Jahrhundert. Während des 30jährigen Krieges übernahm Freiherr von Spiering 1624 Schloss Tüschenbroich und die dazu gehörigen Mühlen. Die Ölmühle entnimmt die Wasserkraft aus dem vor gelagerten Weiher, der wiederum durch die reichhaltigen Rinnsale rund um Tüschenbroich gespeist wird. Die Landwirte der Umgebung waren gezwungen Ihre Produkte zur Öl- oder Kornmühle zu bringen, deshalb auch den Beinamen, Bannmühle. Erst die Franzosen haben diesen Zwang aufgehoben.

Die Mühle verfügte über ein unterschlächtiges Mühlrad. Für die Ölmüller war die Blütezeit des Flachsanbaus eine goldene Zeit. Die Ölmühle hat 1912 ihren Betrieb eingestellt, bedingt durch den Rückgang des Flachsanbaus. Dass im Krieg zerstörte Mühlrad wurde wieder hergerichtet und im Juli 1999 bekam die Mühle einen neuen Hut aus Ried.

Die Mühle ist heute über hundert Jahre im Familienbesitz. Das Tüschenbroicher Schloss mit seinen beiden Mühlen und der Ulrichskapelle sind ein beliebtes Ausflugsziel. Das war schon vor mehr als 100 Jahren und ist auch heute noch der Fall.

Öffnungszeiten: Nur nach Vereinbarung

Adresse: Zur Ulrichskapelle 5, 41844 Wegberg- Tüschenbroich Telefon: (+49) (0)2434-8094048

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