Bischofsmühle

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in Watern

Niemand sollte annehmen, dass es sich um ein bischöfliches Lehen handelt, vielmehr sollte man auch hier davon ausgehen, dass diese Mühle ebenfalls zum Tauschgeschäft zwischen dem Grafen Immo und dem Marienstift zu Aachen gehörte. Diese Mühle hat über Jahre jeweils den Namen des Besitzers getragen.

Die Mühle hatte Anfang des 19.Jahunderts zwei Mahlgänge und eine Ölpresse. Mit Ihrem unterschlächtigen Wasserrad konnte sie täglich sechs Stunden arbeiten. 1859 wurde das unterschlächtige zu einem oberschlächtigen Mühlrad umgebaut und 1882 wurde der ganze Mahlbetrieb noch durch einen Dampfkessel unterstützt. 1908 besann man sich wieder auf die volle Wasserkraft. 1956 stellte man um auf Elektromotor, aber nur für kurze Zeit. 1960 wurde der Mahlbetrieb eingestellt.

Der zur Mühle gehörende Weiher wurde zugeschüttet. Woran die Watener sich heute noch erinnern, dass das Festzelt der Dorfgemeinschaft 1965 auf diesem Platz errichtet wurde.

Zwei übergroße Mahlsteine und der Schornstein erinnern an glorreiche Zeiten.

Öffnungszeiten: Die Mühle ist nicht öffentlich zugänglich

Adresse: Zur Bischofsmühle 6, 41844 Wegberg-Watern

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