Holtmühle

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in Busch

Wie die Neumühle wird auch die Holtmühle erstmals in einer Steuerrechnung 1397 als Holtmühle erwähnt.
Sie war wie die Buschmühle ein Wickrather Lehen und liegt am Alsbach oder auch Gripekovenerbach. Heute ist er uns als Mühlenbach bekannt. Sie war eine Öl- und Kornmühle die mit zwei Mahlgängen und einer Ölpresse ausgestattet war.

Durch den vorhandenen großen Weiher konnte man täglich 10 Stunden arbeiten. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts ist sie im Besitz der Familie Symes. 1820 wurde im Weiher die Schwaneninsel und 1840 der Damm entlang des Weihers angelegt. Für gut 30 Jahre musste man dem Müller 4 Pfennig Wegezoll bezahlen. Wie in Tüschenbroich begann man auch hier schon früh mit der Gastronomie. 1870 wurde für die Touristen Kaffee, Wein und Kuchen angeboten. Kahn fahren war kostenlos. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden hier bis 500 Tonnen Getreide verarbeitet. Nach dem 1. Weltkrieg legte der Müller sein Augenmerk mehr auf seinen landwirtschaftlichen Betrieb
1919 bekam die Mühle ein eisernes Mühlrad.
1952 besann man sich wieder auf die Zeit mit Sommerwirtschaft und Kahn fahren.
Josef Symes stellte den gewerblichen Mahlbetrieb ein. 1967 wurde dann auch der letzte Mahlgang stillgelegt.
Heute ist die Mühle wieder ein beliebtes Ausflugsziel.

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr.

Adresse: Holtmühlerweg 2, 41844 Wegberg-Busch Telefon: +49 (0)2434-809006

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