Dalheimer Mühle oder auch Klostermühle

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in Dalheim

Die Dalheimer Mühle liegt abseits im Wald nahe der holländischen Grenze. Sie ist mit Sicherheit eine Mühle, mit einer mehr als 800 jährigen Geschichte. Sie ist gelegen am Helpensteiner Bach bzw Rothenbach. Vom Industriepark Wildenrath kommend fließt der Hepensteiner Bach in den Dalheimer Mühlenweiher und von da an nennt man ihn Rothenbach.

Dieser Bach fließt mäandrisch durchs Tal bis zur Gitstapermolen und weiter nach Vlodrop der Gemeinde Roerdalen wo er in die Rur ohne ( h ) mündet. Seine Länge beträgt 14 Kilometer. In Holland nennt man den Bachlauf Rode Beek

Bis zur Säkularisation 1802 war die Mühle rund 650 Jahre im Besitz der Zisterzienserinnen von Ophoven. Durch den Ankauf von Heinrich von Helpenstein, kam sie 1231 in den Besitz der Klosterfrauen, die um 1258 nach Dalheim umgezogen sind. Für sie gab es keinen Mahlzwang.

Durch den Zahn der Zeit musste die Mühle 1775 neu aufgebaut werden. Ein Stein über der Eingangstür erinnert an diese Zeit.

Die Mühle besaß einen Mahlgang und eine Ölpresse und wurde von einem unterschlächtigen Wasserrad angetrieben.

Wie alle anderen Klöster mussten auch die Zisterzienserinnen ihr Kloster verlassen und damit auch die Mühle aufgeben. Sie viel in der napoleanichen Zeit in private Hände. Wie an vielen anderen Standorten auch, war sie schon Ende des 19. Jahrhunderts ein beliebtes Ausflugsziel mit Sommerwirtschaft mitten im Wald. Dieser Ort in früherer Zeit gehörte auch zu der berühmten Schmugglerroute.

Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Freitag von 10:00 bis 18:00 Uhr.
Samstag und Sonntag von 09:00 bis 19:00 Uhr.

November bis Februar am Samstag und Sonntag von 09:00 von 18:00 Uhr geöffnet.

Adresse: Mühlenstraße 15, 41844 Wegberg-Dalheim Telefon: +49 (0)2436-382488

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